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Jan Lietzke (geb. 1998) lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Soziologe und studiert Architektur an der Universität der Künste Berlin. Seine theoretische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Raumsoziologie, Psychoanalyse und Architekturtheorie.
Im Zentrum steht die Frage, wie gesellschaftliche Verhältnisse räumlich produziert, unbewusst vermittelt und reproduziert werden. Ausgehend von raumsoziologischen und psychoanalytischen Ansätzen arbeitet er im Rahmen seines Promotionsstudiums (TU Berlin) an einer Theorie des Raumes, die Architektur und Stadt nicht allein als materielle oder soziale Ordnungen begreift, sondern als Ausdruck und Medium einer gesellschaftlichen Begehrensstruktur samt ihrer Widersprüche.
Seine Arbeit verbindet soziologische Theorie mit einer kritischen Auseinandersetzung mit Architektur, Stadt und räumlicher Praxis.